Kommunikation und Teilhabe im Alltag
Jeder Mensch hat eigene Gedanken, Wünsche und Interessen. Nicht für jeden ist Lautsprache ein verlässlicher Weg, sie mitzuteilen. SagMal soll dabei unterstützen, die eigene Sicht auszudrücken, Entscheidungen zu treffen und mit anderen in Verbindung zu bleiben.
Unser Leitbild ist eine Unterstützte Kommunikation, die selbstverständlich zum Alltag gehört. Sie soll auf vorhandenen Smartphones und Tablets zugänglich sein, sich an persönliche Bedürfnisse anpassen lassen und dort zur Verfügung stehen, wo Menschen sie nutzen möchten.
SagMal als Werkzeug für digitale Teilhabe
Zum Alltag gehören auch Nachrichten, Musik, Videos und die Suche nach Orten. Wer dafür vertraute Symbole nutzen kann, erhält weitere Möglichkeiten, eigenen Interessen nachzugehen. Deshalb lassen sich die in SagMal ausgewählten Worte auch außerhalb der App verwenden.
Mit anderen kommunizieren
Über die Nachrichtenleiste lassen sich Aussagen mit Piktogrammen und Text teilen. So kann eine selbst zusammengestellte Nachricht auch Menschen erreichen, die gerade nicht vor Ort sind. Alternativ lässt sich nur der Text teilen oder kopieren.
Eigene Interessen verfolgen
Lieblingsinterpreten, YouTube-Kanäle oder Orte können als persönliche Inhalte eingerichtet werden. Mit der eigenen Auswahl lässt sich dann eine Suche auf Spotify, YouTube oder Google Maps starten. Aus der Auswahl vertrauter Symbole wird so ein selbst angestoßener Schritt im digitalen Alltag.
Die Einrichtung orientiert sich an den Interessen der nutzenden Person und kann gemeinsam mit Bezugspersonen erfolgen. SagMal öffnet die Suchergebnisse in der jeweiligen App oder im Browser. Welche weiteren Schritte selbstständig möglich sind, hängt vom persönlichen Setup und der Bedienbarkeit des Dienstes ab.
Wie SagMal entstanden ist
Edmont Jüttemeier
Erzieher · Sozialarbeiter B.A. · Entwickler von SagMal
Ich bin Edmont Jüttemeier, Erzieher und Sozialarbeiter B.A. In Wohngruppen habe ich erlebt, wie sehr die Alltagstauglichkeit eines Hilfsmittels darüber entscheidet, ob es genutzt wird. Dieser Frage bin ich auch in meiner Bachelorarbeit nachgegangen. Daraus entstand SagMal.